Zwöi


  • Trainer
     
    Bernhard Habegger
    Dorfstrasse 10
    3555 Trubschachen
    Tel P +41 34 495 51 33
    Mobile +41 79 286 44 85
  • Trainingszeiten

    Mittwoch, 19:45 - 21:15 Uhr
    Hasenlehn, Trubschachen
Name Vorname Jahrgang
Trainer
Habegger Bernhard 1978
Kader

Saisonende der zweiten Mannschaft

Posted: Donnerstag, 14. April 2016 - 18:45:47

Nach einer missratenen Rückrunde mit nur zwei geholten Punkten...

Nach einer missratenen Rückrunde mit nur zwei geholten
Punkten und nach einem völlig unnötigem und unsportlichen verhalten eines FCT
Spielers am letzten Match in Ittigen (9:0 Niederlage), erreichte das "Zwöi" am
Emmentalcup 2013 in Sumsiwald den hervorragenden dritten Rang! Der Goalie N. Blum
liess hinter den zwei Abwehrtürmen B. Kohler und M. Schär in den regulären
Spielzeiten kein Treffer zu. Leider erreichten wir den Final nur aufgrund eines
verschossenen Penaltys nicht. Eine Berichterstattung über die nachfolgende
Feier über den erreichten dritten Platz, ist an dieser Stelle nicht nötig… ;-)

Im Namen der ganzen zweiten Mannschaft, bedanke ich mich
beim zurücktretenden Trainer Reto Gerber für die geleistete Arbeit und wir
wünschen dir eine erfolgreiche Saison 2013/2014 im "Zwöi"!

 

 

Schiri Lauener & das verschobene Tor

Posted: Donnerstag, 14. April 2016 - 18:45:46

Der Spieltag begann mit einer unkomplizierten und speditiven Schirikontrolle in der luxuriösen FCT-Garderobe. Mit einem kurzen Handzeichen musste sich jeder Spieler kurz zu erkennen geben. Die Karton-Schienbeinschoner und fünf Zentimeter langen Fussballnocken waren kein Problem. Über Rückennummern und veraltete Passfotos auf den Spielerpässen wurde gar nicht erst diskutiert. Denn Schiri Lauener erwähnte, dass er heute nicht so gut sieht, da sein linkes Augenlied immer mehr mit der Schwerkraft zu kämpfen hat. Er sei froh, dass er überhaupt noch Fussballspiele leiten dürfe, beruhigte er uns. Na dann, ab gehts zum Einlaufen auf dem neuen Trubschächeler Wembley-Rasen.

Da unser Platzwart "Mähdröscherfredu" nach 33 Jahren langsam zu schwach ist zum Rasen mähen, rollt jetzt tagelang ein hochmoderner, solarbetriebener Mähroboter über den Platz. Von einem frisch gemähten Rasen konnte nicht die Rede sein. Die ungleich hohen Rasenkonturen glichen einem deformierten Kornkreis, welche betrunkene Ausserirdische über Nacht in den Boden stampften. Egal, zum Glück waren einigermassen gerade Linien auf dem Platz zu erkennen. Der FC Aarwangen Spieler Sven Früh beschwerte sich fünf Minuten vor Spielbeginn noch bei Lauener, dass die beiden Tore knapp an der Eckfahne stünden. Schiri Lauener nahm dies zur Kenntnis und pfiff das Spiel um Punkt 18:00 im Haselehn an.

1. Halbzeit: Desolate Innenverteidiger und ein Goalischnitzer
Die Senioren aus Aarwangen (Altersdurchschnitt 38 Jahre) spürten noch die hartumkämpfte 3:5 Niederlage gegen den SV Koppigen von letzter Woche. Auch geistig waren die FCA Spieler noch in der Kabine und gerieten schon unter Druck, als der FCT Captain Chrigu das "Kopf oder Zahl" Anspiel für sich entschied. Die Leistung der Oberaargauer war nach dem Anpfiff wenig ansprechend. Panik hinten, hilflos vorne, eine Spielerkommunikation die an eine Roger-Schawinski-Show erinnerte. Schrecklich, musste sich Trainer Leuenberger sich bei diesem unverständlichen Geschwätz gedacht haben und vergnügte sich von da an mit der Hüttlibeizerin Cornelia, welche er am Grümpelturnier vom FCT kennengelernt hat.

Beim FC Trubschachen, welcher zwei Wochen Pause hatte, sah das Spiel in der Anfangsphase dann schon ganz gut aus. Nur gerade zwölf Fehlpässe und hochkarätige 1,5 Torschüsse, gingen in den ersten 22 Minuten auf das Konto der Schächeler. Sie versuchten ein Pressing aufzubauen, scheiterten aber immer wieder an der Langsamkeit der Aarwangen Spieler. Zu elegant, zu schön wollten die Kamblygüetzi das Spiel gestalten. Die Laufwege rund um die Grobmotoriker aus Aarwangen klappten hervorragend, doch der letzte Pass in die Spitze fehlte noch. Da es aus allen Kübeln regnete, war dies aber auch kein einfaches Unterfangen. Trotzdem wollte man die Niederlage in Zollbrück unbedingt wettmachen.

In der 23.Minute passierte dem FCT dann aber das gleiche wie im Zollbrück-Spiel. Verteidiger Jan Knoll aus dem Schachen-Kader grätschte beim ersten Aarwangener-Angriff den Rollator von Stürmerlegende Leibundgut Marcel um. Schon wieder ein Penalty in der ersten Halbzeit. Kamblygüetzitrainer Habegger konnte es kaum fassen, was seine Innenverteidiger zusammengurkten. Captain und Flankengott Mathys Oliver verwertete den Penalty souverän fürs Altersheim Riedli. Nach diesem dummen, unnötigen Rückstand ging das rumgegurke in der Trubschachen-Abwehr erst so richtig los. Praktisch bei jedem hohen Ball in den Strafraum blieb den FCT-Fans das Herz stehen. Trubschachen brachte den Ball nicht mehr hinten raus, da sich die Verteidiger gegenseitig auf die Füsse standen und sich Gurkenpässe zuspielten. So kam es wie es kommen musste, auch Rychener mähte noch einen FCA-Rollator um. Penalty zum Zweiten und schon lagen die Schächeler nach 30 Minuten mit 0:2 in Rückstand. Trainer Habegger konnte nicht mehr zuschauen und verzog sich in die Kamblyerlebniswelt. Wenn er gewusst hätte, dass sein FC Trubschachen eine Reaktion zeigen kann, wäre er vermutlich geblieben. Denn was nach dem zweiten Gegentor passierte, war schier mirakulös. Plötzlich spielten die Schächeler auf wie allmächtige Fussballgötter. In Minute 38 war es dann soweit. Stürmer Toni Holgerson verwandelte einen ungewollten Konter, mit einem herrlichen Sonntagsschuss, ins hohe rechte Eck. Und dies ausgerechnet an einem Samstagnachmittag. Und die erste Halbzeit war ja noch nicht vorbei. Der Ausgleich lag noch drin. Die langsam dement werdenden Aarwangener waren nicht mehr Herr der eigenen Sinne und gaben das Spiel komplett aus den Rollatoren. Ausgerechnet der junge FCA Torhüter Mühlheim liess drei Minuten nach dem unhaltbaren 1:2 einen scharfen Freistoss aus den Händen gleiten. Da Holgerson per Zufall goldrichtig stand, konnte dieser mit einem Fallrückzieher zum Ausgleich verwerten. Das Hasenlehm Stadion flippte regelrecht aus und feierten den Doppeltorschützen in der Halbzeitpause mit den Fangesängen: "Aloha from Kurve West" und "26 Goal oder zwe".

2. Halbzeit: Die Führung und dann die klare Niederlage
In der Halbzeitpause gab es keine Traineransprachen, da die beiden Trainer verschollen waren. Auch die Spieler brachten kaum einen anständigen Satz zusammen vor lauter Aufregung. Nur FCA Captain versuchte mit seinem Stimmapparat seine Spieler wieder zu motivieren. Die 2.Halbzeit ging aber im gleichen Stil weiter. Der FC Trubschachen legte los wie das TLF der Berufsfeuerwehr Kröschenbrunnen/Trub. Sie drückten auf die einigermassen verdiente Führung im Hasenlehm. Das Aarwangener Spiel zeigte von der ersten Sekunde an die wahren Schwachstellen ihrer überholten Rollatoren. Wenigstens jetzt hätte man Emotionen und Senioren-Jass-Power erwartet, doch sie pfüpferleten wie halbtote Forellen durch eine Ilfis-Kloake. Ein Sturmläufli von Holgerson reichte dann auch schon aus um in der 49.Minute 3:2 in Führung zu schiessen. Was für ein Start in die zweite Halbzeit, das hätte sich nicht Mal der abwesende Trainer Habegger in seinen schönsten Träumen erträumt. 

Die Führungsfreude hielt aber nur gerade 25 Sekunden an. Denn die Trubschächeler feierten die erstmalige Führung mit einer wilden Orgie im FC-Beizli bei Cornelia und Leuenberger. Mit Zigaretten und einer Kiste Napfbier wurde kräftig angestossen. Noch nie in der Geschichte der 2.Mannschaft ging man im 2.Spiel der Rückrunde in Führung. Lauter Feierlaune vergassen die FCT-Spieler, dass das Spiel noch im vollen Gange war. Nur gerade der FCT-Captain Chrigu, welcher kein Alkohol und Tabakwaren zu sich nimmt, kämpfte alleine auf weiter Flur gegen die Senioren an. Da musste man sich nicht die Augen reiben, dass Sven Früh vom FC Aarwangen mit einem Doppelpack den Match in letzter Sekunde kehrte. Mehr gab es leider nicht zu schreiben über die zweite Halbzeit. Ach doch, es gab noch eine rote Karte gegen Stürmer Sven Früh, welche leider nicht notiert wurde von Lauener und deshalb auf football.ch nicht aufgeführt ist. Ich helfe hiermit dem SVF auf die Sprünge. Die unnötige Provokation (Torverschiebung) vor dem Spiel gegen Schiri Lauener, brockte ihm die erste gelbe Karte ein. Die gelb-rote Karte erhielt er wegen einem St.Gallen typischen Torjubel zum 3:4 Führungstreffer. Da Kuno Lauener kein St.Galler Dialekt mag, war der Platzverweis so gut wie klar. 

Fazit
Die Bilanz in dieser unsäglichen Partie ist klar, der FC Trubschachen schoss drei Tore und kassiert vier Tore. Das heisst sie haben das Spiel verloren. Der FC Aarwangen schoss vier Tore und kassierte drei Tore. Das Ausswärtsteam hat das Spiel gewonnen. Die Aarwängeler verpassten nach dem Schlusspfiff noch den Bus Richtung Oberaargau, da nicht alle ihren AHV-Ausweis dabei hatten. Schade, denn im Altersheim Riedli gab es an diesem Abend das beliebte Hardöpfustock-Menü mit Goulaschsuppe. 

Hasenlehm - 22800 Zuschauer (Ausverkauft) - SR: Kuno Lauener
Tore: 23.Mathys Oliver (Penalty), 29.Swen Oppliger (Penalty), 38./41./49.Holgerson, 50./59. Sven Früh

FC Trubschachen: Ter Stegen, Vidic, Dante, Lahm, Zabaleta, Lampart, Pirlo, Kaka (79. Gerber), Arshavin, Hulk, Balotelli (1.Holgerson)

FC Aarwangen: Wölfli; Subotic, Badstuber, Alaba, Walker (46. Gress Gilbert), Seedorf, Iniesta, Ribéry, Robben, Lewandowski, Leibundgut (65. Ronaldo Original)

Bemerkungen: Rote Karte gegen Früh Sven in der 60. Minute (wegen Motzen und Fluchen auf St.Gallisch)

11 gegen 22

Posted: Donnerstag, 14. April 2016 - 18:45:46

Schon bei der Ankunft im ISC Burgdörfli Stadion war klar, das wird ein verdammt schwieriger Match! Denn wir kennen alle den Feierabendverkehr zwischen Langnau und Burgdörfli. Stop and Go, schlimmer als am Gotthard. Deshalb bin ich ganz klar für ein Autobahnzubringer vom Hasenlehm direkt zum Fressnapf Lyssach. Auch die zweite Gotthardröhre unterstütze ich. So könnten wir wenigstens mit unserem monströsen Teamcar gemütlich an unsere Auswärtsspiele nach Zürich und Locarno reisen, oder eben nach Burgdörfli. Erst 15min vor Matchbeginn traf der FC Trubschachen in der Neumatt ein und leider auch ohne Trikots.

Die Trikots befanden sich nämlich im Seniorenbus der Aarwangen Spieler, welche letzten Samstag im Hasenlehm zu Gast waren. Nach dem Match wurde beim gemeinsamen Grillen versehentlich die Trikottaschen vertauscht. Die Kamblygüetzi liessen sich nicht beirren und spielten halt im Aarwangener Dress. Der ISC Burgdörfli lief sich übrigens schon zwei Stunden vor Spielbeginn ein. Kein Wunder, denn sie sind ja auch die 2. Mannschaft von Burgdörfli und da möchte man sich in der ersten Mannschaft aufdrängen. Der Sprung von der 5.Liga in die 3.Liga könnte sich aber schwieriger gestallten als viele Experten vermuten. Beim FC Trubschachen sieht die Welt ganz anders aus, da wollen sich sogar die "Eins Spieler" in der 2. Mannschaft aufdrängen. Nütmacher Fabian oder Schere Matthias werden wohl schon bald die grossartige Chance erhalten. Heute aber kämpft der FCT mit elf Mann gegen den fünftplatzierten ISC Burgdörfli, welcher mit 22 Spieler (darunter auch elf "Eins" Spieler) gespickt ist. So sieht in Burgdörfli die Reaktion aus, wenn man eine 4:2 Niederlage gegen SFV Koppigen einfährt.

Die Tabellensituation für den FCT (12 Spiele, 6 Punkte) sieht nach zwei Niederlagen in der Rückrunde immer noch hervorragend aus. Mit einem Sieg gegen Burgdörfli liegt ein UEFA-Cup Platz noch in greifbarer Nähe. International spielen die Trubschächeler sowieso mit. Letztes Jahr gewann man auf Kuba den weltweit angesehenen "Fidel Castro Supercup". ISC Burgdörfli (12 Spiele, 19 Punkte) muss sich noch klar steigern. Denn falls nächste Saison eine 6. Liga gegründet wird, könnte es noch eng werden für das 15'659 Seelenbürgli. 

1.Halbzeit: Die Gala der Kamblygüetzi
Unser heutige Schiedsrichter, Huber Büne aus Bümpliz, pfiff das Spiel bei Sonnenschein pünktlich um 19:00 an. Auch wenn sich wenige Trubschachen Spieler noch am einlaufen waren. Von Anfang an powerten die Schächeler gegen die defensiv eingestellten Burgdörfli an. Augen zu und durch, war das heutige Motto. Hauptsache wir grätschen nicht schon wieder 2 Rollatoren in der 1.Halbzeit um. Huber hatte das Spielgeschehen im Griff und musste nur selten ins Spiel eingreifen. Es wurde um jeden Zentimer gekämpft. Der Platz in der Neumatt war eng, für ein 5. Liga Spiel vielleicht sogar einwenig zu klein. Die beiden Trainer Habegger und Kessler sahen ein attraktives Spiel beider Mannschaften. Trubschachen rannte an, Burgdörfli konnte sich gut verteidigen. Das Bürgli hielt den Angriffen aus Trubschachen aber nur bis in die 18. Minute stand. Ein grobes Foul an der Strafraumgrenze verschaffte dem Freistossspezialisten Holgerson die Chance zur Führung. Zwar landete der Freistoss kläglich in der Burgdorfer Mauer, der Nachschuss jedoch ging sogar an die Latte, welcher dann Captian Chrigu zum 0:1 für den FCT ins Tor hämmerte. Traumstart nach Mass und dies mit 10,5 Spieler auf dem Platz. Bis zum Halbzeitpfiff konnte man den Vorsprung locker verwalten. Die 1. Mannschaft des ISC Burgdörfli hatte noch ein paar Chancen zum Ausgleich, scheiterte aber immer wieder am hervorragenden Torhüter und Spielertrainer Habegger. 

2.Halbzeit: Fanausschreitungen und die SFV-Mafia
In der Halbzeitpause erholte sich der FCT im Whirlpool vor dem FC-Beizli und gönnte sich ein kühles Burgdorfer-Bier. Jetzt lag man in der Rückrunde schon zum zweiten Mal in Führung. Die mitgereisten FCT-Fans sangen schon  die Songs "Guet Nacht ISC Burgdörfli" und "W. Nuss vom Schachä". Die zweite Mannschaft von ISC Burgdörfli, welche in der 1. Halbzeit nicht zum Zuge kam, wärmte sich schon wie verrückt auf. Die desolate Chancenauswertung der 1. Mannschaft, bewog Trainer Kessler zum kompletten Mannschaftsaustausch. Dies berichtete auf jeden Fall SykSports Moderator Jessica Kastrop. 

Leider konnte Huber die zweite Halbzeit nicht mehr anpfeifen. Denn bei den Fanmärsche beider Mannschaften kam es zu Auseinandersetzungen, da sie sich nicht an die vorgegebenen Routen hielten. Beide Fangruppen hätten eigentlich 3-Mal durch die IKEA marschieren sollen um sich dann kurz vor dem Kinderhort gemeinsam zu versammeln. Da der Kinderhort aber nicht beaufsichtigt war, griffen vermummte Ultra-ISC-Kinder, die Schachenanhänger mit  Gummibärchen und Tischbomben an. Der Berner Polizeidirektor Reto Nause zog noch in der Halbzeitpause eine, wie er selber schrieb, äusserst verspielte Bilanz. Der Vater-Kind Instinkt und die Selbstkontrolle der Kinder haben nicht wirklich funktioniert. Das gewalttätige Verhalten einzelner ADHS-Kinder sowie die Sachbeschädigungen einzelner Väter im MediaMarkt sind schlicht inakzeptabel, so Nause weiter. In Absprache mit dem SFV wurde das Spiel noch in der Halbzeitpause abgebrochen. So weit so gut, aber was sich der SFV dann am Donnerstag Abend leistete ist inakzeptabel. Das Spiel wurde ohne Rücksprache mit den Vereinen, ohne wenn und aber, 5:1 für ISC Burgdörfli gewertet. Was war passiert? SFV-Präsident und Sepp Blatter Anhänger, Peter Gilléron, ist bis heute nicht erreichbar. Man vermutet er hat sich zusammen mit Sepp Blatter in Brasilien verschanzt, um in den Favelas in Rio, einwenig Juflipulver aufzutreiben. Denn die WM wird nähmlich e cheibe stressigi Zit für Seppli. Auf jeden Fall hat der SFV die Kontrolle in den 15 verschiedenen 5. Liga Gruppen verloren. Einsprachen werden gar keine mehr entgegen genommen vom SFV. Da bleibt nur die Hoffnung, das der Spielbetrieb in der 5. Liga einigermassen erhalten bleibt und keine weiteren Spiele getürkt werden. Die Konsequenzen sind für Reto Nause aber so klar wie die Polizeieinsätze an abgesagten Demonstrationen. Entweder man streicht im Umkreis der IKEA alle hochrisiko Spiele der 5. Liga oder man verabreicht in Zukunft jedem Neugeborenen sofort Ritalin. Das würde die massiven Probleme an Fussballspiele vermutlich stark einschränken, so Nause. 

 

ISC Burgdörfli - FC Trubschachen 5:1 (0:1) 

Neumatt - 64'800 Zuschauer (Ausverkauft) - SR: Huber Büne
Tore: 18. Baumann Christian (0:1)

 

ISC Burgdörfli: Ter Stegen, Vidic, Dante, Lahm, Zabaleta, Lampart, Pirlo, Kaka (29. Balz), Arshavin, Hulk, Balotelli (1.Zammali)

FC Trubschachen: Habegger; Subotic, Badstuber, Alaba, Holgerson, Seedorf, Iniesta, Ribéry, Robben, Rösti, Baumann

Ein Derby zum Saisonstart

Posted: Donnerstag, 14. April 2016 - 18:45:45

Die Vorbereitungen in der Winterpause liefen für den FCT hervorragend. Das zweimonatige Trainingslager in der Malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur war ein voller Erfolg. Obwohl einige Spieler bei der Passkontrolle hängen blieben (Verstoss gegen Treu und Glauben), waren hervorragende neun Spieler anwesend. Die allgemeine Kondition und 2-Meter Pässe waren die Haupttrainingspunkte von Trainer Habegger. Wo und was der FC Zollbrück geleistet hat ist leider unbekannt. Einige Spieler (Trummer, Bänzu) munkelten, sie seien zu stark gewesen nach der Vorrunde und wollten einfach nur Flammkuchen essen.

Spielbericht FC Zollbrück - FC Trubschachen 4:1 (1:0) 

Eine durchzogene 1.Halbzeit
Schon beim Einlaufen konnte man erkennen, wie die braungebrannten Trubschächeler heiss waren auf das Spiel. Es lag ein Sieg in der Luft gegen den Tabellenzweiten. Nur wenige Meter daneben liefen sich die Zollbrügger auf der Zollbrücke ein und kämpften mit Magenbrennen und Überheblichkeit. War die Vorbereitung auf die Rückrunde doch nicht optimal? Der Schiri Lauener pfiff um 18:00 Uhr das ausverkaufte Derby am Millerntor an. Die Bedingungen waren optimal um hier einen richtigen Fussballkrimi zu erleben. Die Fans beider Teams wurden aber nach wenigen Minuten in der ersten Halbzeit massiv enttäuscht. Dem FC Trubschachen sah man das harte Einlaufen an. Kein gerader Pass, keine einzige auffällige Aktion. Nur als Auswechselspieler Lukas Marti die Fussballschuhe schnürte kam so richtig Stimmung auf. Der FC Zollbrück konnte sich wenigstens einigermassen erholen vom Einlaufen und versuchte das Spielgeschehen in die Füsse zu nehmen. Die ganze erste Halbzeit spielte sich aber eigentlich im Mittelkreis ab, sodass sich die Verteidiger beider Mannschaften in der 7. Minute zum Jassen im FC-Beizli trafen. Eine einzige Szene brachte jedoch den Führungstreffer für die Zollbrügger. Der FCT Spieler Baumann Chrigu löste sich aus dem Mittelkreis, zog alleine aufs Tor der FCZler und liess sich im Strafraum fallen. Der Schiri entschied auf Elfmeter für Zollbrück. Ein klarer Fehlentscheid von Lauener, der das Spielgeschehen vom Trainingsplatz aus nur schwer im Griff hatte. Schiriinspektor Huber Büne wird ihn hoffentlich mit der Note 7.2 bestrafen (schwerwiegendes Schirisolo). Der 34-jährige Routinier Pirlo verwandelte dann den Elfmeter souverän mit einem Chiquita Bananenball ins hohe rechte Eck. Danach war Halbzeit und die FCT-Fans liessen ihren Frust an Schiri Lauener ab mit den Songs: "Irgendeinisch Pfiffsch o du nümme" und "Schiri versänke". 

Turbulente 2.Halbzeit
In der Halbzeitpause kam es zu unüberlegten, taktischen Traineransprachen und unkontrollierten Wutausbrüchen der Hüttlibeizerin Bärblä. Beide Mannschaften stellten auf zehn Positionen um, in der Hoffnung mehr Schwung in die Partie zu bringen. Und man staunte nicht schlecht, nach dem Anpfiff zeigten beide Teams eine klare 10-Minütige Steigerung. Es kam zu Chancen im Minutentakt (siehe Bemerkungen). Jedoch war es der FC Trubschachen welche die zwingenderen Möglichkeiten hatten zum Ausgleich. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der frisch eingewechselte Gress Gilbert einen Eckball direkt im Tor zum 1:1 Ausgleich versenkte. Nach diesem Traumtor in der 55.Minute war der FC Zollbrück wie gelähmt und spielte nur noch mit sich selbst. Da war nichts mehr zu sehen vom mächtigen, stolzen FCZ. Als langjähriger Z-Fan liefen Dir ab solchen Bilder wirklich die Tränen runter. Oder war es Bier? Jetzt spielte nur noch der FC Trubschachen. Tiki Taka vom schönsten. Lange Bälle, kurze Bälle, flache Bälle, hohe Bälle, kleine Bälle, grosse Bälle. Man sah alles im Spiel vom FCT, sogar freiwillige 200Meter Sprints der Auswechselbank. Dem FCZ hingegen drohte mit dieser desolaten Leistung der Untergang in diesem Spiel. Wirklich grauenhaft sah das aus, was muss sich Trainer Rüebä an der Linie gedacht haben als er solche Spieler auf einem Haufen sah? Was muss er über den Sportchef denken wenn er diese unsichtbaren Verstärkungen wie Blerim Blakaj auf dem Platz sieht? Eine unterirdische Antwort auf den Ausgleich, das dann noch überschattet wurde von einem groben Bänzu-Foul an Holgerson, der vom Platz gebahrt werden musste. Für ihn kam Toni Polster. Obwohl Trubschachen in der zweiten Halbzeit ein Ballbesitz von gefühlten 93% und ein Chancenverhältnis von 42:5 darzulegen hatte, vermochte der FCT keine weiteren Top-Chancen zu verwerten. Marti Luki traf aus zwei Meter Entfernung das leere Tor nicht, Baumann Chrigu traff 17Mal Alluminium und Toni Polster gelang es nicht den Torhütter zu tunneln. Über diese Chancenauswertung muss sich Trainer Habegger wohl oder übel Gedanken machen. Hätte man besser in Malaysia Torschussübungen trainiert. Und so kam es wie es kommen musste: Der FCT kassierte noch drei katastrophale Eigentore in den Schlussminuten (93./97./102.). Solch späte Treffer dürfen einer Top-5.Liga Mannschaft nicht passieren. Zu viel wurde in den Schlussminuten hinten durch gespielt, anstatt den Führungstreffer doch noch zu erzwingen. Da hauten sie den Ball aus Frustration halt in die eigenen Maschen. Unglaublich aber wahr. Zum Glück pfiff Huber Büne (kam in der Halbzeit für Lauener Kuno) nach dreizehn Minuten Nachspielzeit das Spiel ab, sonst wäre das Resultat vermutlich noch höher ausgefallen. 

Die zweite Mannschaft des FCT zeigte sich unbeindruckt von der Niederlage und rauchte im Dress eine wohlverdiente Zigarette. Das kann nur bedeuten, dass sich diese Spieler auf keinen Fall in der 1.Mannschaft aufdrängen wollen und dieses ambitonierte Team weiter nach vorne bringen wollen. Der FC Zollbrück feierte die vorübergehende Tabellenführung mit einem unmotivierten, provozierenden Auslaufen vor den Gästefans, welche sich aber schon mit dem Auseinanderschrauben der Tribüne befassten. Ist zu hoffen, dass dieser FCZ immer so glücklich gewinnen wird, denn sonst wird das selbsternannte Saisonziel "Aufstieg" mit dieser Mannschaft wohl nicht erreicht.

Millerntor - 24800 Zuschauer (Ausverkauft) 
SR: Kuno Lauener 
Tore: Wurden von Lauener/Huber nicht notiert 

Zollbrück: Ter Stegen, Vidic, Dante, Lahm, Zabaleta, Lampart, Pirlo, Kaka (80. Berisha Shaban), Arshavin, Hulk, Balotelli (55. Trummer Manuel) 

Trubschachen: Wölfli; Subotic, Badstuber, Alaba, Walker (46. Gress Gilbert), Seedorf, Iniesta, Ribéry, Robben, Lewandowski, Holgerson (65. Toni Polster) 

Bemerkungen: 46. Lattenschuss Trubschachen. 47. Pfostenschuss Zollbrück, 48. Lattenschuss Trubschachen, 49. Pfostenschuss Zollbrück, 50. Lattenschuss Trubschachen, usw.

Geschrieben: Jan Holgersoon (Parteiisch aber fair)  

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